Am Mittwoch, dem 12. November, traf sich unser Geschichts-LK um 8 Uhr morgens am Bahnhof, um gemeinsam zu unserer Exkursion zum Thema „Revolution 1848/49“ nach Frankfurt am Main aufzubrechen. Unser erster Programmpunkt war der Besuch des Instituts für Stadtgeschichte im ehemaligen Karmeliterkloster. Dort nahmen wir an einem Workshop zum Thema „Frauen in den Revolutionsjahren 1848/49“ teil. Zunächst bekamen wir eine Führung durch das Gebäude und erhielten einen Überblick über die historischen Hintergründe. Anschließend durften wir in einem Konferenzsaal originale Dokumente und Bücher aus der Zeit ansehen, was für viele von uns ein echtes Highlight war. Danach wurden wir in kleinere Gruppen eingeteilt und sollten ausgewählte Quellen eigenständig analysieren.

Das Buchprojekt entstand im Philosophie-Kurs des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums und wurde durch „Kultur macht stark“ gefördert.
Der neunte Jahrgang des Wahlpflichtkurses „Philosophie“ am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium (LLG) hat sich im vergangenen Halbjahr intensiv mit dem Thema „Von Zufluchts(w)orten und Lebens(t)räumen: Über Orte schreiben“ beschäftigt. Herausgekommen ist das bemerkenswerte Büchlein „Lebens(t)räume und Zufluchts(w)orte“, das nun der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Musikalische Akzente setzte Bea Lott mit ihren luftig-tänzelnden Beiträgen auf der Querflöte.
Beim diesjährigen Musikmarathon am vergangenen Donnerstagabend waren nicht nur junge Musikerinnen und Musiker aus der Schülerschaft am Start, auch Eltern, Lehrkräfte und Ehemalige bereicherten den musikalischen Abend. In lockerer, familiärer Atmosphäre fand sich die musikbegeisterte Schulgemeinde zusammen und die Freude am Musizieren stand im Vordergrund.
Die diesjährige Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs mit dem Thema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte” fand mit der Bundespreisverleihung im Schloss Belleveau am 11.11.2025 ihr Ende. Wir, Luis Wagner und Jan Löschen (Q3), wurden nach Berlin eingeladen, um das LLG als landesbeste Schule zu vertreten.
Gießen – „Für heiße Schokolade und Kuchen, dafür machen die das“, sagt Christoph Geibel lachend über seine Schützlinge Jan Löschen und Luis Wagner. So ganz stimmt das nicht, man belegt keinen zweiten Platz beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, nur weil man gern mit seinem Tutor Süßes isst. Durch zwei Wettbewerbsrunden hindurch, einmal auf Landes- und einmal auf Bundesebene, hat es die Arbeit der beiden Schüler des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums (LLG) geschafft. Auch das Gymnasium selbst setzt sich durch und belegt Platz drei der bundesbesten Schulen. Am heutigen Dienstag wird den beiden Jugendlichen der Preis von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich im Schloss Bellevue übergeben.
In einer kleinen, würdevoll gestalteten Runde überreichte Karlotta Zimmer, Schülerin des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums, an der Ricarda-Huch-Schule Schulleiter Peer Güßfeld die gebundene Ausgabe ihrer Wettbewerbsarbeit. Darin hatte sie sich intensiv mit dem Leben und Wirken der früheren Schulleiterin Dr. Lucie Jacobi (1886–1968) auseinandergesetzt – eine Arbeit, für die sie im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2024 einen Förderpreis auf Landesebene erhielt.

Demnächst am LLG
| 12 Jan. 2026, 1. Schultag nach den Ferien |
