Die Gießener Schüler Jan Löschen und Luis Wagner sind im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit einem zweiten Preis ausgezeichnet worden. Ihre Arbeit beleuchtet den Konflikt um das Gießener Jugendzentrum Kanzleiberg in den 1970er Jahren.
Gießen – Geschichte wiederholt sich – einmal als Tragödie, das andere Mal als Farce. So ähnlich schreibt es Karl Marx in „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“ (1852). Umso besser, wenn sich die junge Generation mit der Vergangenheit beschäftigt, wie zum Beispiel Luis Wagner und Jan Löschen vom Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums (LLG). Sie wurden im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten für ihre Arbeit „Grenzen zwischen Rebellion und Regulierung: Der Konflikt um das Gießener Jugendzentrum Kanzleiberg in den 1970er Jahren“ mit dem zweiten Bundespreis ausgezeichnet. In ihrer Arbeit beschäftigten sie sich mit einem Stück Stadtgeschichte, das mit den Themen Jugend, Politik und Konflikt wohl dauerhaft aktuell ist.
Die Erfolge blieben dabei nicht aus. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit 2007 durchgängig mit dem Preis „Landesbeste Schule Hessens“ ausgezeichnet wurden – eine Anerkennung für die hervorragenden Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler und das große Engagement unserer betreuenden Lehrkräfte. Diese Auszeichnung bestärkt uns, auch in Zukunft mit Neugier, Forschergeist und Teamarbeit an historischen Themen zu arbeiten.
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